Paris

Mit Karl im Fashion-Supermarkt

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Karl der Grosse präsentierte seine Chanel Herbst-Winter Kollektion 2014/15 im Supermarkt. Dort fotografierte er neulich zwar, hält sich aber ansonsten nie dort auf. Er arbeite schliesslich. An Ideen fehlt es ihm trotzdem nie, seine Show immer wieder überraschend in Szene zu setzen. Nach der Show durften die Gäste die Regale mit den Chanel-beschrifteten Inhalten leerräumen und Promis wie seine Ex-Muse oder Rihanna liessen sich im Einkaufswagen chauffieren. Gelungene Inszenierung zwischen Kasse und Käsetheke!
http://m.youtube.com/watch?index=2&list=PL5EE65D01F6E3FD33&v=YLDUXZ4X5b8

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„H“ meets Glamrock

Ich liebe fast alles, was von Hermès kommt! Elegant, edel, zeitlos. (Die 2 Buchstaben auf beige-braun des Konkurrenten wirken mittlerweile etwas verstaubt und plakativ, auch begegnen sie uns als Fakes schon an 19-Jährigen im Supermarkt.) An den Charity-Events der Franzosen freue ich mich wie ein kleines Kind an Weihnachten über das Gadget im orangen H-Bag, das bereit liegt. Aber ich liebe nicht nur die Eleganz, sondern auch den Gegensatz. Ein bisschen Dirty Glamrock? Welcome! Heute hatte ich Lust auf die gelbe Birkin (der Frühling kommt), das Hermès Da Vinci-Pegasus Foulard, das Lederarmband mit dem Kellybagverschluss (kann auch mal durch ein Stachelarmband à la Lady Gaga ersetzt werden für den rockigen Style) und den frischen Eau des Merveilles-Duft. Dazu passt sehr gut der Cartier-Spielring meiner Mutter, den ich im Andenken an sie gerne trage. Damit der Look nicht glatt und langweilig wirkt, mag ich dazu eine Jeans von Darel mit glänzendem Brokatmuster und ein Oberteil mit Ledereinsätzen im Bikerstil. Für den absoluten Stilbruch trage ich beim Gang durch die Stadt Monster Diamond Tears-Kopfhörer (nicht nur stylish sondern auch glasklarer Klang), was man in Kombination mit „H“ nicht unbedingt erwarten würde. Ein Look voller Gegensätze, so wie ich. Vive la France! Welcome Glamrock!

Meister der Düfte

Bei meinem Paris-Trip Ende 2013 stand ein Besuch bei Serge Lutens im Palais Royal ganz oben auf der Liste. Ich wollte einen hochwertigen, einzigartigen und zu mir passenden Duft finden, weit entfernt von synthetischen Douglas-Düften. Das schummrige, violette Licht im orientalisch eingerichteten Laden des Meisters der Düfte war gewöhnungsbedürftig und dürfte eine Herausforderung sein für die Verkäuferinnen. Das Ambiente wirkte sakral, mystisch, geheimnisvoll. Die Auswahl an sehr besonderen Düften überforderte mich zunächst. Auch wird Dir die Verkäuferin keine Empfehlung abgeben, was zu Deinem Typ passen könnte. Du kannst Dich also nur durch eine Vielzahl von Düften durchschnuppern in der Hoffnung, genau den einen zu finden. Ich hatte Glück: „Bois de Violette“ wirkte harmonisch, interessant, geheimnisvoll, nicht langweilig, nicht zu aufdringlich, dennoch spannend. Ich entschied mich für einen Spash-Flacon mit dem Duft aus Hölzern und im Frühling am Waldrand wachsenden Veilchen, so die Beschreibung. Auf dem Spaziergang durch Paris schnupperte ich immer wieder an meinem Handgelenk, erste Zweifel kamen auf, ob es denn der richtige Duft ist. Ja, es ist mein Winter-Duft. Er passt zu mir und ich fühle mich gut damit. Jeden Morgen betupfe ich mit dem kühlen Glasstöpsel des Flakons meine Handgelenke. Wie ein Ritual und als ob es Weihwasser wäre. Ein paar Tropfen Luxus auf der Haut. Dabei erinnere ich mich an das violette Licht des Ladens und die schimmernden Glasflakons in den Vitrinen. Und ich denke an den Maître Parfumeur in Marrakesch – in der Hoffnung, dass er den Duft für Frauen wie mich kreiert hat.


Quellen: Serge Lutens