Autor: claudiabessler

Animal Rock

Ihr Lieben
Nach einer längeren „Sommer“-Pause melde ich mich zurück. Das Wetter verführt dazu, sich modisch schon auf den Herbst einzustellen und das eine oder andere neue Teil zu shoppen. Ein paar meiner Lieblingsteile findet Ihr hier. In meiner Freizeit kleide ich mich am liebsten rockig und Animal Print steht bei mir immer ganz hoch im Kurs. Da kommt mir der Trend Herbst/Winter entgegen, die Läden sind voll mit Animal Prints, coolen Stiefeln und Sneakers!


Animal Print Oberteil Gerry Weber Edition, 49.90
Schmaler kniehoher Stiefel aus Nubukleder, Pasito Baden, 249.–
Stiefelette mit Absatz von Zalando, Spike-Armband zum symbolischen Betrag privat gekauft
Fake-Leder-Oberteil H&M, 29.90, Schmuck C&A
Statement-Strickpullover im Oversize-Look Gerry Weber Edition 99.90 (Stuhl Eichholtz)
Leo-Top, von H&M 29.90, Kette C&A
Leo-Sneakers, handmade, im Vintage-Look, von Crime London, gekauft bei Pasito Baden, 229.–
Blogger-Shirt von Vila, gekauft bei Van Graaf Spreitenbach, 29.90, Kette C&A

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DM Style – I just can’t get enough!

Als Depeche Mode Fan liebe ich es, in der Freizeit auch bisschen DM-angeknipst herumzulaufen. Ich trug solche Sachen zuletzt mit 18 und geniesse es, mit 44 wieder im etwas rockigeren Style unterwegs zu sein. Macht und hält auch jung. Und ich drücke durch die Mode auch meine musikalischen Vorlieben und ein Lebensgefühl aus. Meine Garderobe bietet Abwechslung und ich kenne keine Berührungsängste oder Materialsperren! Ob Abendkleid, Skinny Jeans oder Leder, ich bin dabei. Und ich liebe Biker Boots! Tattoos ebenfalls. Auch zum Zeigen.

Mit Karl im Fashion-Supermarkt

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Karl der Grosse präsentierte seine Chanel Herbst-Winter Kollektion 2014/15 im Supermarkt. Dort fotografierte er neulich zwar, hält sich aber ansonsten nie dort auf. Er arbeite schliesslich. An Ideen fehlt es ihm trotzdem nie, seine Show immer wieder überraschend in Szene zu setzen. Nach der Show durften die Gäste die Regale mit den Chanel-beschrifteten Inhalten leerräumen und Promis wie seine Ex-Muse oder Rihanna liessen sich im Einkaufswagen chauffieren. Gelungene Inszenierung zwischen Kasse und Käsetheke!
http://m.youtube.com/watch?index=2&list=PL5EE65D01F6E3FD33&v=YLDUXZ4X5b8

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B wie Burberry und Boykott

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Nicht nur das langweilige, an Pferdedecken oder alte Matratzen (oder Käfiggitter?) erinnernde Muster langweilt mich und wird in Paris nur noch von alten Marroniverkäufern getragen. Nun hat „Vier Pfoten“ auch Misstände bei der von Burberry stolz (auf was?) verteidigten SAGA-Pelzhaltung aufgedeckt. Ein Grund mehr, dass mir diese Marke mehr als stinkt! Die Zahl der Briten, die Pelz ok findet, liegt ausserdem erschreckend hoch (liegts an der Fuchsjagd?). Ich finde: Nicht nur bei der englischen Küche wird einem schlecht, sondern auch beim angeblichen Brit-Chic!
http://www.vier-pfoten.org/de/news-press/news/vier-pfoten-deckt-auf-qualitaetspelz-bei-burberry-mogelpackung/

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„H“ meets Glamrock

Ich liebe fast alles, was von Hermès kommt! Elegant, edel, zeitlos. (Die 2 Buchstaben auf beige-braun des Konkurrenten wirken mittlerweile etwas verstaubt und plakativ, auch begegnen sie uns als Fakes schon an 19-Jährigen im Supermarkt.) An den Charity-Events der Franzosen freue ich mich wie ein kleines Kind an Weihnachten über das Gadget im orangen H-Bag, das bereit liegt. Aber ich liebe nicht nur die Eleganz, sondern auch den Gegensatz. Ein bisschen Dirty Glamrock? Welcome! Heute hatte ich Lust auf die gelbe Birkin (der Frühling kommt), das Hermès Da Vinci-Pegasus Foulard, das Lederarmband mit dem Kellybagverschluss (kann auch mal durch ein Stachelarmband à la Lady Gaga ersetzt werden für den rockigen Style) und den frischen Eau des Merveilles-Duft. Dazu passt sehr gut der Cartier-Spielring meiner Mutter, den ich im Andenken an sie gerne trage. Damit der Look nicht glatt und langweilig wirkt, mag ich dazu eine Jeans von Darel mit glänzendem Brokatmuster und ein Oberteil mit Ledereinsätzen im Bikerstil. Für den absoluten Stilbruch trage ich beim Gang durch die Stadt Monster Diamond Tears-Kopfhörer (nicht nur stylish sondern auch glasklarer Klang), was man in Kombination mit „H“ nicht unbedingt erwarten würde. Ein Look voller Gegensätze, so wie ich. Vive la France! Welcome Glamrock!

Meister der Düfte

Bei meinem Paris-Trip Ende 2013 stand ein Besuch bei Serge Lutens im Palais Royal ganz oben auf der Liste. Ich wollte einen hochwertigen, einzigartigen und zu mir passenden Duft finden, weit entfernt von synthetischen Douglas-Düften. Das schummrige, violette Licht im orientalisch eingerichteten Laden des Meisters der Düfte war gewöhnungsbedürftig und dürfte eine Herausforderung sein für die Verkäuferinnen. Das Ambiente wirkte sakral, mystisch, geheimnisvoll. Die Auswahl an sehr besonderen Düften überforderte mich zunächst. Auch wird Dir die Verkäuferin keine Empfehlung abgeben, was zu Deinem Typ passen könnte. Du kannst Dich also nur durch eine Vielzahl von Düften durchschnuppern in der Hoffnung, genau den einen zu finden. Ich hatte Glück: „Bois de Violette“ wirkte harmonisch, interessant, geheimnisvoll, nicht langweilig, nicht zu aufdringlich, dennoch spannend. Ich entschied mich für einen Spash-Flacon mit dem Duft aus Hölzern und im Frühling am Waldrand wachsenden Veilchen, so die Beschreibung. Auf dem Spaziergang durch Paris schnupperte ich immer wieder an meinem Handgelenk, erste Zweifel kamen auf, ob es denn der richtige Duft ist. Ja, es ist mein Winter-Duft. Er passt zu mir und ich fühle mich gut damit. Jeden Morgen betupfe ich mit dem kühlen Glasstöpsel des Flakons meine Handgelenke. Wie ein Ritual und als ob es Weihwasser wäre. Ein paar Tropfen Luxus auf der Haut. Dabei erinnere ich mich an das violette Licht des Ladens und die schimmernden Glasflakons in den Vitrinen. Und ich denke an den Maître Parfumeur in Marrakesch – in der Hoffnung, dass er den Duft für Frauen wie mich kreiert hat.


Quellen: Serge Lutens

Tattoosünden

Wie versprochen, schreibe ich dieses Wochenende über Tattoosünden und professionelle Entfernung. Auf technische Details verzichte ich, sondern widme mich den Fragen, die Frauen vor allem interessieren: Tut es weh? Wie sieht die Haut danach aus? Geht alles weg? Ist es teuer? Aber der Reihe nach. Dass ein Tattoo gut überlegt sein soll, wissen wir alle. Wer ein Tattoo machen lässt, weil es Mode ist oder bei der Wahl des Motivs nicht besonders lange überlegt hat, wird vermutlich nicht glücklich werden damit. Manchmal hat man sich aber auch einfach den falschen Tätowierer ausgesucht. Dann sieht das süsse Babyportrait auf der Haut aus wie ein Greis oder die Rose welkte schon bevor sie blühte.

Wer sich irgendwann überlegt, wie er das ungeliebte Motiv wieder los wird, surft im Internet nach Adressen und findet da auch einige. Doch wo hingehen? Hauptsache billig? Hauptsache wenige Sitzungen? Auch hier sollte man auf Qualität und Professionalität setzen. Es geht um Eure Haut und da empfiehlt es sich nicht, zu einer Kosmetikerin zu gehen, die noch nebenbei Nägel macht und Haarverlängerungen. Sie wird kaum die besten Geräte haben und die grösste Erfahrung in diesem Bereich. Du kaufst ja Deine Brötchen auch in der Bäckerei und nicht beim Metzger. Ich kann Euch mit gutem Gewissen http://www.tattooentfernung-praxis.ch empfehlen. Das sind Profis, die sich darauf spezialisiert haben, ungeliebte Motive zu entfernen. Auch machen sie keine leeren Versprechungen, dass Du das Tattoo nach 4x los bist, denn das ist einfach nicht realistisch. Ob es weh tut: Ja, es gibt angenehmeres. Aber Augenbrauenzupfen und Beinerasieren tut auch weh und dauert länger. Ein Kühlsystem für die Haut macht das ganze erträglicher und eine Behandlung geht extrem schnell vorbei, bei einem kleinen Motiv dauert das Lasern keine 5 Minuten. Die Kosten richten sich nach der Grösse des Tattoos und bei richtiger Pflege sollten auch keine Narben entstehen. Hast Du Dich in der Türkei tätowieren lassen, solltest Du das beim Beratungsgespräch unbedingt sagen. Offenbar werden dort manchmal noch bleihaltige Farben verwendet, was bei der Entfernung berücksichtigt werden muss. Nach mehreren Behandlungen im Abstand von 4-6 Wochen solltest Du das ungeliebte Motiv dann für immer los sein. Hier eine Auswahl von Tattoos, die meiner Meinung nach, grosses Potential hätten für eine professionelle Entfernung:

Beatles-Tochter rockt das Gym

Hast Du Deine Fitnessklamotten satt? Beatles-Tochter Stella Mc Cartney bringt für Adidas eine coole Kollektion in dezentem Grau, kombiniert mit glänzendem Schwarz, transparenten Einsätzen und pastelligen Akzenten. Zugegeben, die schwarze glänzende Shorts geht nur für sehr junge und sehr schlanke Mädchen – ausser Du heisst Madonna – alles andere kannst Du auch als ü35-Lady tragen. Die Sachen sind unaufgeregt ohne bunte Farben und Muster und trotzdem sehr raffiniert, auch beim 2. Hinsehen. Die Teile (nicht ganz billig) sind bei Net-a-porter sowie zum Teil auch bei Zalando erhältlich. Hab Spass beim Training mit Style! Let it be!


Quellen: Net-a-porter.com

Beauty Clinique

Heute stelle ich Euch mein Lieblings-Produkt von Clinique vor. Wer wie ich Mischhaut hat, ist hin- und hergerissen zwischen Gel und Crème. Ein Gel gibt Feuchtigkeit und kühlt, pflegt aber oft zuwenig und die Crème wiederum ist zu reichhaltig. Clinique hat hier die optimale Lösung: Moisture-Surge Gelcrème. Versorgt die Haut sofort mit Feuchtigkeit, beruhigt mit Aloeextrakten, stellt die Feuchtigkeitsbarriere der Haut wieder her und glättet feine Trockenheitsfältchen. Die Moisture-Surge Gelcrème eignet sich für alle Hauttypen. Clinique Produkte sind parfumfrei, allergiegetestet und werden ohne Tierversuche produziert.
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